Lucca – Vielleicht nicht ganz so berühmt wie Florenz, Siena oder Pisa mit seinem „Schiefen Turm“ ist die Hauptstadt der Provinz Lucca mit ihren 90.000 Einwohnern. Diese Schönheit in der Toskana ist eher ein Geheimtipp für Urlauber und Italien Fans. Das nicht nur wegen seiner sehr gut erhaltenen Stadtmauer aus der Renaissance, seiner reichen Geschichte, einer mittelalterlichen Altstadt und natürlich den Vorzügen der italienische Küche, oder der Nähe zu den nahegelegenen Mittelmeerstränden.
Was muss man in Lucca unbedingt gesehen haben?
In der autofreien Altstadt, die komplett von einer mächtigen Stadtmauer umgeben ist, sind es von einem Stadttor zum anderen höchstens 20 bis 25 Minuten zu Fuß. Also alles Sehenswertes liegt nah beieinander und kann an 1 oder 2 Tagen bequem besichtigt werden. Dazu gehören auf jeden Fall die Top-Attraktionen:
Die Piazza dell Anfiteatro – Malerisch und viel Flair
Die Piazza dell’Anfiteatro, oder auch Amphitheater Platz, ist einer der schönsten und eindrucksvollsten Plätze in der Toskana. Eine auffällige Besonderheit ist seine perfekte ovale Form, was damit zu tun hat, dass hier zur Römerzeit ein Amphitheater stand, das einst im 1. oder 2. Jahrhundert n. Chr erbaut wurde. Nach dem Fall des Weströmischen Reiches im 5. Jahrhundert zerfiel das Theater und auf den Überresten wurden über mehrere Jahrhunderte verschiedene Bauwerke errichtet. Im 19. Jahrhundert wurden visionäre Umbaupläne für den Platz vorgeschlagen, mit der Inspiration des Erhalts der elliptischen Form des ehemaligen Amphitheaters.

Der heutige Platz mit seinen farbenfrohen Häusern und Palästen, gesäumt von kleinen Läden und traditionellen Restaurants, ist die Hauptattraktion und macht Lucca zu einer in ihrer Art einzigartigen Stadt. Auch wenn es hier sehr touristisch zugeht, dennoch ein toller Ort mit traditionellen kleinen Restaurants, hübschen Geschäften für ein passendes Mitbringsel oder zum Verweilen und Genießen. Vor allem am Abend ein Zentrum des urbanen Lebens
Dom San Martino – Kathedrale von Lucca

Versteckt im Häusermeer von Lucca liegt die Kathedrale San Martino, eine der spannendsten und interessantesten Kirchen von Lucca. Der Überlieferung nach stammt der Ursprung des Kirchenbaus aus dem 6. Jahrhundert nach Christus. Gründer war Frediano von Lucca, geb. etwa um 520, ein Heiliger der römisch-katholischen Kirche. Über die Jahrhunderte hinweg gab es viele Umbauten und Erweiterungen bis zu einer bedeutenden Renovierung im Jahr 1308, bei der der Dom San Martino sein heutiges Erscheinungsbild erhielt.
Beeindruckend ist die aufwändig dekorierte Westfassade mit ihren kleinen und reich verzierten Säulen, neben denen ein freistehender mittelalterlicher Glockenturm steht. Es ist auch sichtbar, dass die gesamte architektonische Entwicklung der Kirche von der florentinischen und pisanischen Kunst beeinflusst wurde. Sehenswert im Inneren, das der Form eines lateinischen Kreuzes gleicht und viele romanische und gotische Elemente verbindet, sind neben dem einzigartigen Giambologna-Altar noch viele weitere Kunstwerke. Nahe dem Gotteshaus verläuft die mächtige Stadtmauer von, die zu einem Spaziergang auf den alten Mauern einlädt.
Adresse: Piazza Antelminelli
Öffnungszeiten: Dom 9:30 – 17:00 Uhr, So ab 11:30; Glockenturm tägl. 10:00 -18:00 Uhr, im Winter Nov – Feb oft nur 14:00 bis 17:00 Uhr
Eintritt: verschiedene Tickets vor Ort für Kathedrale, Museum und Glockenturm
La Mura – die Stadtmauer

Die Altstadt von Lucca wird von einer fast vollständig erhaltenen Stadtmauer umrundet. Die “Mura von Lucca” wurde im Mittelalter bis Mitte des 17. Jahrhunderts erbaut zur Verteidigung gegen das damals immer einflussreicher und mächtiger werdende Florenz. Da es jedoch in den folgenden Jahren keine kriegerischen Belagerungen gab, ist die Befestigungsanlage bis heute fast vollständig erhalten. Entgegen den allgemein bekannten Stadtbefestigungen ist die “Mura von Lucca” außergewöhnlich breit, sodass sie im 19. Jahrhundert in eine Grünanlage umgestaltet werden konnte, mit Bäumen und breiten Wegen. Heute ist es eine 4 km lange Promenade, die Spaziergänger, Familien mit Kindern, Jogger und auch Fahrradfahrer bevölkern. Mit einer Höhe bis 12 Metern ist sie höher als die Stadt Lucca, sodass man bei einem Bummel eine fantastische Aussicht über das historische Stadtzentrum mit seinen Highlights hat. Dieses beeindruckende Monument von Lucca ist eine gepflegte Parkanlage, die Vergangenheit und Gegenwart verbindet und somit auch der Stolz der Luccheser.
Zügig geht nicht nur das Befahren der Stadtmauer mit einem Stadtrad oder E-Bike, sondern auch die gesamte Besichtigung der Stadt, da hier alles sehr flach ist.
✅ Tipp: Wer auch etwas von der fantastischen Umgebung von Lucca sehen will, der sollte sich einer selbstgeführten Fahrradtour zur Villa Reale di Marlia anschließen. Eine prachtvolle historische Residenz mit einem wundervollen Park, 5 km von Lucca entfernt, die einst Elisa Baciocchi, Napoleons Schwester, gehörte. Der Eintrittskarten zum Zugang zur Villa und den Park müssen extra erworben werden.
Torre Guinigi
Als einzigartiges Wahrzeichen der Stadt Lucca erhebt sich mitten in der Altstadt der Torre Guinigi. Es handelt sich dabei um einen mittelalterlichen Geschlechterturm, das heißt ein Wohn- und Verteidigungsturm, der zu jener Zeit die Macht, den Wohlstand und auch politischen Einfluss reicher Familien widerspiegelte.

Hingucker ist jedoch der spektakuläre Dachgarten, der eine symbolische Bedeutung als Wahrzeichen der Wiedergeburt haben soll. In diesen Garten hoch über Lucca mit seinen Steineichen, der in einer Höhe von 45 Metern liegt, gelangt man auf etwas über 200 Stufen. Die großen gemauerten Pflanzkästen sind architektonisch und statisch anspruchsvoll und machen den Dachgarten seit Jahrhunderten und zu einem der markantesten Symbole von Lucca. Der Blick auf die mittelalterliche Stadt und die umliegenden Ebenen ist fantastisch. Den Besuch des Torre Guinigi unbedingt nicht verpassen, denn er ist der einzige noch gut erhaltene Turm in Lucca.
✅ Tipp: Wer mehr von diesen einzigartigen Geschlechtertürmen in der Toskana sehen will, der sollte unbedingt die mittelalterliche Stadt San Gimignano besuchen, auch das “Manhattan” der Toskana, etwa 40 km nördlich von Siena gelegen.
Adresse: Via Guinigi, 29, 55100 Lucca
Öffnungszeiten: 9.30/10:00 bis 18:00 Uhr, im Sommer bis 20:30 oder länger
Eintritt: Tickets vor Ort, ca. 5 €
Chiesa san Michele

Die Kirche San Michele, auf dem gleichnamigen Platz in der Altstadt von Lucca, ist die zweite bedeutende Kirche in Lucca. Da sie frei von angrenzenden Häusern ist, gibt es viele Besucher, die sie aufgrund ihrer zentralen Lage und ihrer Größe mit der oben erwähnten Kathedralkirche von Lucca verwechseln. Die “Chiesa di San Michele”, die auf dem alten römischen Marktplatz steht, ähnelt dennoch vielerlei Hinsicht der Kathedrale von San Martino. Eine wunderschön gestaltete Marmorfront mit kleinen Säulen und Bögen und übersät mit zahlreichen Skulpturen und Intarsien. Über allem thront an der Spitze die große Statue des Erzengel Michael. Während von außen die pisanische romanische Architektur begeistert, geht es im Inneren der Kirche aus dem 11. Jahrhundert eher weniger spektakulär zu. In den drei Schiffen mit Querschiff sind jedoch einige sehenswerte und bedeutende Kunstwerke untergebracht.
Adresse: Piazza San Michele
Öffnungszeiten: täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr
Eintritt: frei
Torre dell Orologio – der Uhrenturm

Turmbau war im Mittelalter in Italien im Trend, da er Städten und reichen Bewohnern Bedeutung verlieh. Der Torre delle Ore, oder Torre dell’Orologio, ist eine berühmte astronomische Uhr und ein Glockenturm in einem und heute eines der Wahrzeichen der Stadt. Mit einer Höhe von 50 Metern zählt er zu den höchsten Türmen, die es seit dem Mittelalter in der Stadt Lucca gibt. Den Turm, dessen Bau auf das Ende 14. Jahrhundert zurückgeht, kann man besteigen, um einen herrlichen Blick auf die mittelalterlichen Häuser und Straßen, die roten Dächer und Glockentürme von Lucca und auf die sanften Hügel und Landschaften der Ebene von Lucca. Ein Highlight beim Erklimmen des Turms ist der interessante Uhrmechanismus, der erst seit Kurzem digital gesteuert wird.
Adresse: Via Fillungo 24
Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.30 Uhr (im Sommer länger)
Eintritt: Tickets vor Ort, ca. 5 €
Puccini – ein Sohn der Stadt

Giacomo Puccini, der mit vollem Namen Giacomo Antonio Domenico Michele Secondo Maria Puccini hieß, war ein italienischer Komponist, der 1858 in Lucca geboren wurde. Auch wer kein Opernfan ist, der kennt die Namen seiner wichtigsten Meisterwerke “La Bohème”, “Tosca” oder “Madame Butterfly”. Die Arie Nessun Dorma des Prinzen Kalaf zu Beginn des 3. Aktes der Oper “Turandot” fehlt heute in fast keinem musikalischen Musikwettbewerb. Im Stadtzentrum von Lucca befindet sich das Museum des Geburtshauses, in dem er bis 1880 lebte, bevor er für sein weiteres künstlerisches Schaffen nach Mailand umzog. Puccini starb 1924 in Brüssel. Beerdigt wurde er in Torre del Lago, etwa 30 km von Lucca entfernt am Tyrrhenischen Meer. Hier liegt auch die Villa Puccini, ein sehr atmosphärisches Museum in einem eleganten Jugendstilhaus.
Adresse: Museum in Lucca: Corte San Lorenzo, 9
Öffnungszeiten: Nov-Jan Mo-Do 10:00 bis 14:00 Uhr, Fr-So bis 17:00 Uhr, Di zu; Feb-Mär/Okt ) täglich 9:30-17:30 Uhr, Di zu; Apr-Sept tägl. 9:30-19:00 Uhr
Eintritt: Tickets vor Ort ca. 10 Euro
✅ Top-Tipp: Man sollte Lucca nicht verlassen, ohne seine unvergesslichen und weit geschwungenen Melodien gehört zu haben. Wer seine einprägsamen und gesanglich sehr anspruchsvollen Musikwerke emotional spüren möchte in der Stadt, in der er geboren wurde, der hat hier die Möglichkeit entsprechende Musikerlebnisse zu buchen.
Puccini Opernabende und Konzerte – Tickets
Alle Informationen zu den Veranstaltungen stehen auf der Seite des Veranstalters. Puccini komponierte Musik mit Emotionalität, Raffinesse und einer unnachahmlichen Begabung, die direkt zu Herzen geht und jung und alt, Anfänger und Opernfans auch heute noch tief berührt.
Spaziergang durch Lucca
Für einen Tagestrip nach Lucca reicht die Zeit für die oben genannten Top-Sehenswürdigkeiten, einen kurzen Bummel durch die mittelalterliche Altstadt und eine kulinarische Kostprobe der einzigartigen Spezialitäten von Lucca. Alles ist in den engen Gassen sehr atmosphärisch und reich an kulturellen, architektonischen und künstlerischen Erlebnissen. Populär ist die Erkundung der Stadt neben dem klassischen Rundgang auch mit einer selbstgeführten Tour mit Fahrrad.
Piazza Napoleone ist ein zentraler Platz in Lucca, der ausnahmsweise mal nicht mittelalterlich ist, da er von der Schwester Napoleons erst im 19. Jahrhundert neu gestaltet wurde, während ihr Bruder von 1805 bis 1814 König von Italien war. Sehenswert ist hier der imposante Palazzo Ducale, ansonsten ein beliebter Treffpunkt für Einheimische oder zum Verweilen in den verschiedenen Lokalen.

San Frediano ist eine der ältesten Kultstätten Luccas, liegt an der Piazza San Frediano und stammt aus dem 6. Jahrhundert. Der Besuch der Kirche kostet Eintritt, der wahre Hingucker ist aber ein großartiges Mosaik an der Fassade, aus dem späten 13. Jahrhundert, eher eine Seltenheit zur damaligen Zeit.
Palazzo Pfanner ist ein Sinnbild für die Toskana. Ein Kunstmuseum und Traumgarten aus dem 17. Jahrhundert innerhalb der Stadtmauern. Beides ist eintrittspflichtig, aber der Besuch lohnt sich. Im Museum können einige freigegebene Bereiche mit möblierten historischen Wohnräumen, Treppen und Gemälden besichtigt werden. Ein Highlight ist aber das Gartenparadies am Palazzo Pfanner mit Marmorskulpturen und einer gepflegten Gartenanlage.

Via Fillungo ist die Einkaufsstrasse, die jeder besucht, wenn er durch Lucca schlendert. Hier ist alles typisch italienisch, stilvoll und einladend von den kleinen Läden mit handgefertigten Lederwaren, originelle Bekleidungsgeschäfte für Jung und Alt, die Souvenirläden mit ihrem Olivenöl und natürlich Bars, Restaurants und Gelaterias.
✅ Tipp: Caffé Di Simo, man sollte nicht vorbeilaufen an der Via Fillungo, 58, dem einstigen Stammcafé des Komponisten Giacomo Puccini. Noch sind große Teile der originalen Einrichtung sowie einige Erinnerungsstücke an Künstler aus dem 19. Jahrhundert erhalten.
Geschichte und Museen
Zuerst eine ligurische Ansiedlung und dann etruskische, wurde Lucca im Jahre 180 v. Chr. eine römische Kolonie, die die Römer Luca nannten. Später von den Goten erobert, folgte die Herrschaft der Byzantiner und Franken. Im 11. Jahrhundert erlebte die Stadt durch die Herstellung von Blattgold und wertvollen Stoffen eine Blütezeit.
Trotz Bürgerkrieg und einer ständigen Handels Rivalin Florenz wurde Lucca stets von reichen Kaufleuten und Patriziern beherrscht, deren Wohlstand sich noch heute in zahlreichen Stadtpalästen des 16. Jahrhunderts widerspiegelt. Hierzu ein paar Tipps für einen Museumsbesuch neben den bereits oben erwähnten Puccini Museum und dem Palazzo Pfanner:

Domus Romana – Ein fantastisches kleines Museum, wer sich für die frühe Geschichte von Lucca interessiert, in der Via Cesare Battisti, 15, 55100 Lucca LU, Italien.
Museo Nationale di Villa Guinigi – In der Via della Quarquonia, 4, befindet sich das wichtigste Museum der Stadt Lucca mit vielen historischen Dingen aus Kirchen und anderen Quellen in der Stadt.
Essen und Trinken in Lucca
Jeder kennt die italienische Küche mit ihren Klassikern Pizza und Pasta oder die vielen Köstlichkeiten der toskanischen Küche, die man auch in Florenz vorfindet. Dennoch hat jeder Ort oder jede Stadt ihre lokalen Spezialitäten.
Lucca bietet eine Vielzahl von Trattorien und Osterien im historischen Zentrum, in denen man herzhafte und regionale Gerichte bekommt.

Man beginnt mit einer Zuppa di Farro, einer gesunden traditionellen Dinkelsuppe oder einem Pecorino Toscano, einem Schafskäse. Danach folgt eine Tordelli Lucchese: Ravioli-ähnliche Pasta, gefüllt mit Fleisch, Mangold, Pinienkernen und Rosinen. Dazu schmeckt Crostini, also geröstetes Brot, oft mit Lebercreme (Crostino Nero) oder Trüffel. Bei allen Gästen beliebt ist immer Panzanella: Ein Brotsalat mit Tomaten, Zwiebeln, Basilikum und Essig-Öl-Dressing, dessen Zubereitung auch in meinem Artikel Essen und Trinken in Florenz erwähnt wird.
Traditionelle Süßspeisen & Gebäck sind Buccellato, das berühmte Ringbrot mit Rosinen und Anis oder Necci, eine traditionelle Spezialität aus der Region Lucca, dünne, herzhafte, gefüllte Crêpes oder Pfannkuchen, die aus Kastanienmehl (Farina di Neccio) und Wasser (manchmal mit etwas Öl oder Wein) hergestellt werden.
✅ Tipp: Alles über die regionale Küche kann man natürlich auch bei einer der populären Food Walking Touren erfahren mit einem erfahrenen Kenner der lokalen Gastronomieszene.
Übernachten in Lucca
Für Tagesgäste weniger wichtig, wer Lucca aber ausgiebiger und etwas länger genießen möchte, der sollte unbedingt eine romantische Unterkunft in der Altstadt oder am Stadtrand, ggf. mit Parkmöglichkeiten wählen. Hier ein paar Vorschläge:

Hotel Ilaria – Elegantes Hotel im historischen Zentrum gelegen. Romantische Gassen, Plätze, Cafés und Restaurants nur wenige Schritte entfernt. Ruhe und Komfort, kostenloses Frühstücksbuffet, gratis Fahrradverleih.
Adresse: Via del Fosso, 26 – 55100 Lucca
Buchung: Hotel Ilaria, Lucca
La Bohème – Traumhaft gelegene B&B Unterkunft im historischen Herzen von Lucca. Ein ruhig gelegenes Gebäude mit viel Charme und romantisch gestalteten Zimmern. Bahnhof und Mauern nur 10 Minuten entfernt. Restaurants, Cafés und Pizzerien in Nähe.
Adresse: Via Del Moro 2, 55100 Lucca
Buchung: La Bohème, Lucca
Villa Lucrezia – Das wunderschöne B&B liegt am östlichen Altstadtrand befindet sich in einem alten, aber gut erhaltenen Gebäude. Sehr gutes Frühstück. Wasser, Tee, Kaffee zur Selbstbedienung. Das Zentrum von Lucca fußläufig in wenigen Minuten erreichbar. Sicherer Parkplatz im Innenhof.
Adresse: Via Del Moro 2, 55100 Lucca
Buchung: Villa Lucrezia, Lucca
Villa San Donato – Schöne Villa, sauber und komfortabel am westlichen Rand etwas außerhalb der Stadtmauern von Lucca gelegen. Alle Sehenswürdigkeiten im Zentrum der Stadt sind schnell zu Fuß zu erreichen. Ein B&B mit einem umfangreichen Frühstück. Der Parkplatz ist ebenfalls im Preis inbegriffen.
Adresse: Via Del Moro 2, 55100 Lucca
Buchung: Villa San Donato, Lucca
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Lucca – Lage und Anfahrt
🚗 Mit dem Auto: Über die A11 von Florenz hat man nach etwa 70 Kilometern und etwa und ca. 1 Stunde Lucca erreicht. Von Pisa nach Lucca sind es etwa 30 Kilometer, für die man ungefähr 40 Minuten benötigt. Im Häusermeer der Altstadt gibt es keine Parkplätze. Am besten das Zentrum umfahren und auf die zentral gelegenen und ausgeschilderten Parkmöglichkeiten achten. Die Erlebnistour durch Lucca ist von dort bequem zu Fuß möglich.
🚆 Mit dem Zug: Es gibt zahlreiche Zugverbindungen von Florenz (Fahrzeit ca.1 Stunde) und Pisa ( ca. 40 Minuten) nach Lucca. Vom Bahnhof Lucca kann man die Top-Sehenswürdigkeiten der Stadt in höchstens 20 Minuten zu Fuß erreichen.
✈️ Mit dem Flugzeug: Die nächstgelegenen Flughäfen von Lucca sind Pisa und Florenz. Von dort weiter mit dem Zug oder Mietwagen SIXT.
Lohnt sich der Aufenthalt in Lucca?
Lucca ist eines der hübschesten und interessantesten Städtchen inmitten der Toskana. Der historische Stadtkern mit seinen alten Türmen, mittelalterlichen Kirchen, engen Gassen und spannenden Museen verzaubert jeden Besucher. Eine Stadtmauer, auf der man bequem mit dem Fahrrad einen historischen Altstadtkern umfahren kann, findet man sonst nirgends. Schöne Stadthäuser aus der Renaissance, urige Plätze und gastronomische Erlebnisse verleihen Lucca eine besondere Atmosphäre.
Mein letzter Tipp!
Von Lucca aus sind es weniger als 30 Kilometer bis zum Mittelmeer. Der nächste Ort ist Viareggio. Ideal für eine kurze Abkühlung, ein paar Strandtage zum Entspannen oder auch als Ausgangspunkt für einen Kurztrip nach Lucca. Einer der Top Badeorte der Toskana, mit mehreren Kilometern Sandstrand.
Von Lucca eine halbe Stunde mit dem Auto, 20 Minuten mit dem Zug und 15 Minuten zu Fuß.
Übernachtung im Klassiker – Palace Hotel – Via Flavio Gioia, 2 – 55049 Viareggio (Italia).

Bildquellen:
Bild 1 (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Piazza_dell’Anfiteatro_(Lucca)_-_panoramio.jpg), „Piazza dell’Anfiteatro (Lucca) – panoramio“, https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/legalcode
Bild 2 Bellina 09 (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Piazza_dell’Anfiteatro,_Luca.jpg), „Piazza dell’Anfiteatro, Luca“, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcod
Bild 3 Pixabay
Bild 4 (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Stadtmauer_um_Lucca_-_Mura_di_Lucca_-_panoramio.jpg), „Stadtmauer um Lucca – Mura di Lucca – panoramio“, https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/legalcode
Bild 5 LivornoDP (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Torre_Guinigi,_Guinigi_Tower,_Lucca.jpg), „Torre Guinigi, Guinigi Tower, Lucca“, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode
Bild 6 https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lucca_Chiesa_di_San_Michele_in_Foro_Interno_Navata_Pulpito.jpg), „Lucca Chiesa di San Michele in Foro Interno Navata Pulpito“, https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode
Bild 7 I, Sailko (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Torre_guinigi,_view_06_torre_dell’orologio_e_chiesa_di_san_michele.JPG), „Torre guinigi, view 06 torre dell’orologio e chiesa di san michele“, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode
Bild 8 Photo: Myrabella / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0 (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Basilica_di_San_Frediano_Lucca-269.jpg), „Basilica di San Frediano Lucca-269“, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode
Bild 9 Sailko (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Palazzo_pfanner,_giardini_05.jpg), „Palazzo pfanner, giardini 05“, https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/legalcode
Bild 10 Deizenov (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Domus_Romana_Lucca.jpg), „Domus Romana Lucca“, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode
Bild 10 anonym (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Castel_del_Piano-Minestra_di_farro.jpg), „Castel del Piano-Minestra di farro“, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/legalcode
Bild 11 booking.com
Bild 12 DV (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Viareggio,_Italy.JPG), „Viareggio, Italy“, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode






